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Doris Dörrie - Kunst darf unterhalten

Was kommt dabei heraus, wenn eine Filmemacherin über eine andere Filmemacherin eine Dokumentation dreht?

Wenn die eine die Grimme-Preisträgerin Beatrix Schwehm ist und die Zielperson Doris Dörrie, muss man mit allem rechnen. Nur nicht mit drögem Bildungs-TV. War es ja auch nicht.
Das Porträt über das Multitalent war als Biografie so gelungen wie als spannende Lektion über die Kunst des Zuhörens.
jos RTV.de
Kamelhaar - Luxus aus der Wüste Gobi
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LUISE - EINE DEUTSCHE MUSLIMA / OU L'ISLAM PAR AMOUR
EXPERTENSTIMMEN

"....gestern Abend habe ich in Rom ihren Film "Luise - eine deutsche Muslima" im Fernsehen gesehen und war hingerissen. Ich fand ihn so wunderbar durchlässig und für beide Seiten herzzereißend und erhellend. Was für ein wunderbarer Film! So genau, so geduldig, so ergreifend. Ganz, ganz toll. Haben sie herzlichen Dank für ihre Arbeit!"
DORIS DÖRRIE

"....sie haben sich mit sehr viel Gefühl und Sensibilität einem Thema genähert, dass sehr, sehr vielschichtig ist. Ich finde es bewundernswert, wie viele Aspekte sie eingefangen haben: der "reine " Glaube, Orientierungssuche, Abnabelung von der Mutter, Verlassenheitsängste, Grenzen und Verständlichkeit unserer eigenen Kultur, die Mohamed ja dann auch ziemlich klar für sich und seine Frau zieht. Ihr Film ist ein Lehrstück. Ich möchte Ihnen dazu von Herzen gratulieren."
REINHARD BAUMGARTEN, ISLAMEXPERTE, ARD-KORRESPONDENT

"....der Film ist eine wunderschön erzählte Beziehungsgeschichte zweier auf den ersten Blick vollkommen unterschiedlichen Familien, die tief in die Seele einsickert. Ich glaube, dass sich jeder von uns in dem Film wieder erkennen kann, da wir uns alle mit Vorurteilen und den Schwierigkeiten, uns mit dem Anderen oder mit dem Fremden auseinander zu setzen, im Leben konfrontiert sind. Nicht nur das Ausgesprochene ist bewegend, das sind vor allem die Bilder, die uns mehr über die inneren Zustände der Protagonisten und über die Botschaft des Filmes sagen... die bekannten, tausend mal gesehenen und gesagten Bilder oder Sprüche bekamen ein anderes Gesicht."
SAIMA MIRVIC, WERKSTATT DER RELIGIONEN, MUSLIMA AUS BOSNIEN

"...der Film ist provozierend, weil jeder zu Wort kommt. Da gibt es den menschlichen Blick mit all seinen Schwächen und Stärken, da gibt es Toleranz aber auch Ängste, Freude, Trauer und ein offenes Ende. Wie im Leben. Es ist nicht leicht sich von diesem Film zu trennen...."
EMEL BESTRICH, WERKSTATT DER RELIGIONEN, MUSLIMA AUS DER TÜRKEI

"...der Film hat mich tief beeindruckt, was mir selten passiert. In der Darlegung der verschiedenen Positionen haben Sie sehr schön einen Konflikt ausgearbeitet, der unsere Gesellschaft betrifft: die Schwierigkeit des Umgangs mit dem Anderen, wenn das Andere sich der Intergration in 'in das Eine' entzieht, wenn Interkulturalität, die auf Assimilation angewiesen ist, nicht möglich ist...der Film ist vielschichtig und fordert geradezu zum Nachdenken auf."
DR.SIEGRIED NÖKEL, MITARBEITERIN IM EU-FORSCHUNGSPROJEKT 'ISLAM AS A SOCIAL FORCE IN EUROPE'


PRESSESTIMMEN

"Der Bremer Dokumentarfilmerin Beatrix Schwehm ist mit "Luise - eine deutsche Muslima" ein außerordentlicher Film gelungen. Ein Film, der die Verhältnisse und Standpunkte dokumentiert, aber nicht kommentiert. Das bleibt dem Zuschauer überlassen...Sie zeigt keinen Kampf der Kulturen, sondern das Ringen um Toleranz. Und deren Grenzen."
HAMBURGER ABENDBLATT, BARBARA MÖLLER

"....persönlicher kann das Politische kaum werden, und so ist die Dokumentation der Bremer Filmemacherin Beatrix Schwehm über diese Familie auch ein komplexes Lehrstück, in dem das Verhältnis zwischen Deutschen und Muslimen einmal jenseits der Klischees, Polemiken und Schlagzeilen untersucht wird.... Wie vertraut die Familie und das Filmteam miteinander waren, merkt man besonders an den Sequenzen, die bei einem Besuch bei Mohameds Familie in Algier gedreht wurden..."
TAZ NORD, WILFRIED HIPPEN

...Schwankend zwischen Verständnis und Skepsis sieht man Luise im schwarzen Tschador in der heimischen Küche sitzen, lauscht den Diskussionen mit ihren Eltern, die ihr die Fragen stellen, die einen selbst umtreiben, und wird ganz nebenbei dazu gezwungen, die eigenen Vorurteile zu überprüfen. ...Schwehms Film gibt zwar keine abschließende Antworten - aber er stellt die richtigen Fragen."
WESERKURIER, HEIKE NIEDER

"Die Dokumentation 'Luise - eine deutsche Muslima' nimmt sich Zeit, um das Aufeinanderprallen von zwei Parallelwelten innerhalb einer Familie abzubilden. Es ist ein sehr persönliches Porträt, das ganz ohne Sprecher und erklärende Zwischentexte auskommt.... Schwehms Film konzentriert sich ganz auf den Mikrokosmos der Familie, in dem liberalwestliche und islamische Werte aufeinandertreffen und Mutter und Tochter immer wieder aneinander verzweifeln lassen..."
DPA, MARC HERWIG

"...Sorgfältig beschreibt diese Dokumentation auch die Innensicht einer Parallelgesellschaft, doch einmal geht es nicht um Schlagworte und Vorurteile, sondern um den mühsamen Weg, andere Lebensverhältnisse, andere Lebenwege zu akzeptieren. So fällt die Lektion dieses Films sehr zurückhaltend aus: Respekt, Achtung, Lieben, nicht alles verstehen wollen und 'nicht alles verzahnen wollen', das ist das Fazit von Luises Mutter - und offenbar auch das der Autorin. Ihr gelang ein ungewöhnliches Porträt, das vom Wandel durch Annnäherung erzählt - und damit den Weg bereitet für einen etwas anderen Umgang unter den Religionen, vor allem mit dem Islam..."
EPD MEDIEN, DIETER DEUL

"... und dann gibt es da noch eine Schlussszene, wie sie schöner auch kein Spielfilm anbieten kann. Aber sehen Sie selbst.
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG, JOACHIM SCHMITZ


BRIEFE AN DIE FAMILIE

BRIEF AN DIE ELTERN
"... das ist so ein bewegender, offener und wichtiger Film. Er stimmt mich sehr nachdenklich und auch traurig. Persönliche Ebene, kulturelle und gesellschaftliche eng verwoben. Respekt für Euer Umgehen damit. Irgendwie möchte ich danke sagen für den Film und auch für ein dadurch gewachsenes Verständnis für das beiseitige Unverständnis. Der schwierige Auftrag nach Toleranz zu suchen, wo es keine Kompromisse geben kann und sich als Menschen liebend nah zu bleiben, weist ganz weit über eure Familie hinaus..."

BRIEFE AN DIE TOCHTER

As salamu aleikum
Maschallah, eine sehr schöne Sendung. Und du kannst echt froh sein, dass deine Familie so offen damit umgeht. Mir gefällt, dass sie euch soviel Respekt entgegenbringen..."

"...wirklich ein sehr schöner Bericht, ich habe mich selber darin wiedergefunden, wobei meine Mutter nicht so offen diskutiert, sondern lieber stichelt.... finde auch gut, dass dein Mann seine Standpunkte vertritt, meiner lässt immer mich diskutieren und rechtfertigen...."

Stand 14. November 2007



DIE CONTAINER STORY
Pressestimmen als PDF Datei   epd-CONTAINER.pdf









VOM SCHAUKELN DER DINGE
Kinostart Deutschland: 16.Nov.2006

Pressestimmen VOM SCHAUKELN DER DINGE von Beatrix Schwehm

"Der faszinierende Dokumentarfilm zeigt einen durchaus widersprüchlichen Menschen, der seinem Schicksal die Stirn bietet, und kann damit auch anderen Betroffenen Lebensmut vermitteln...von einem feinsinnigen Humor durchzogener Dokumentarfilm..."
FILM DIENST

....ist eine wunderbare Auseinandersetzung mit einer ganz besonderen Persönlichkeit... ist dabei niemals Betroffenheitskino, sondern immer kraftvoll und überaus inspirierend... Beatrix Schwehm zeichnet subtil und auf einen kluge, zurückhaltende Weise das Portrait eines ungewöhnlichen Menschen, der es gelernt hat im Rhytmus des Schaukelns der Dinge zu leben."
www.programmkino.de

"Unbezwingbar... Vom Schaukeln der Dinge handelt nur am Rand von teuflischer Behinderung. Vor allem geht es um Theater, Rugby und ums Aufbegehren gegen biogrpaphische Handicaps. Großer Sport"
BERLINER MORGENPOST

"...ohne falsches Mitleid und mit erstaunlicher Offenheit, die aber niemals penetrant oder voyeuristisch..."
Kino-Zeit

"Wenn nötig, überschreitet der Film auch die Grenzen zwischen Dokumentation und Fiktion... erzählt von der Krankheit, vom Theater, von der Literatur und vom Rugby - eigentlich müsste er heillos überladen sein, aber er wirkt wie aus einem Guss, weil Schwehm bei der Montage einer emotionalen Logik folgt und so die vielen Facetten von Höhn erstaunlich unangestrengt unter einen Hut bekommt. Dabei ist er oft berührend, aber nie sentimental."
TAZ Nord

"Der Film wird auch zu einer Werbung für den so körperlich und exotischen Sport Rugby. Berührend."
ZITTY

"Beatrix Schwehms Inszenierung und Kamera ist unprätentiös und bleibt im Hintergrund, ist ganz auf ihren Protagonisten ausgerichtet und lässt ihm immer den Vortritt... Wer hier einen deprimierenden oder belehrenden Abstecher in die Welt der Kranken und Schicksalsgebeutelten erwartet, wir sich wundern."
moviemaze

"Mehr als um den Kranken geht es hier um eine faszinierende, durchsetzungskräftige Persönlichkeit, die unbeirrt ihr Schicksal meistert. Dem zollt Beatrix Schwehm mit viel Einfühlungsvermögen Tribut - und hoffentlich auch die Zuschauer."
www.kino.de

weitere Informationen oder Artikel unter

www.hoehnepresse-media.de/schaukeln/PH_Schaukeln.pdf

www.angelaufen.de

www.programmkino.de


Kamera: Bernd Meiners
Ton: Pascal Capitolin
Schnitt: Wiebke Abraham
Sounddesign: Volker Zeigermann
Musik: Willi Daum, Hartmut Schmidt
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